Blind Date und #lüneburgnäht2018

      1 Kommentar zu Blind Date und #lüneburgnäht2018

Bevor am letzten Wochenende Nähwellness pur angesagt war bei lüneburgnäht2018, stand noch etwas Spannung ins Haus. Ich hatte nämlich vorher noch ein Blind Date. Und das kam so:

Im Sommer hatte ich im Rahmen der Compagnie M Blogtour (hier nachzulesen)  Marion von Fischstrasse11 kennengelernt, die nach mir das Paket mit den Schnitten erhielt. Seitdem standen wir in losem Kontakt, lasen und kommentierten gegenseitig unsere Blogs, trafen uns auf Instagram. Als der Termin für lüneburgnäht feststand, hatte ich sie angemailt, ob sie nicht auch mitmachen wolle. Marion bekam noch einen Platz und ich freute mich schon, dass ich sie dann persönlich treffen würde. Bis sie mich fragte, ob ich mit ihr ein Hotelzimmer teilen würde. Sie ahnte wohl nicht, dass Adendorf nur einen Katzensprung von Lüneburg entfernt liegt. Spontan bot ich ihr mein Gästezimmer zum Übernachten an. Einer eigentlich wildfremden Person, mit der mich nur ein paar Blogkommentare verbanden und die dieses Angebot gerne annahm.

Entsprechend war ich am Freitag sehr gespannt und mir gingen auch Fragen durch den Kopf wie was ist, wenn Marion mir nicht so sympathisch ist oder was ist,  wenn wir uns nichts zu erzählen haben?

Dann stand sie vor meiner Tür, mit strahlendem Lächeln, total sympathisch und mit einer – natürlich selbstgenähten – Kaffeesacktasche für mich, die zudem noch prall gefüllt war mit einem selbst gebackenen Brot (sehr lecker und schon aufgegessen, bevor ich die Kamera zücken konnte) und einem Brotaufstrich aus roten Linsen und Karotten. Alles drei voll mein Fall. Das Wochenende konnte also nur gut werden. Und wurde es auch.

Wir nähten drei Tage lang zusammen mit fast 60 anderen Frauen und abends quatschen wir weiter, bis wir müde ins Bett fielen. Wir waren einfach auf der gleichen Wellenlänge und wurden von einer anderen Teilnehmerin gefragt, wie lange wir uns schon kennen würden. Wir wären ja so vertraut miteinander. Kam uns auch komisch vor, dass wir uns erst am Tag zuvor zum ersten Mal gesehen hatten. Nähen verbindet eben.

Allerdings waren wir an unserem Nähtisch nicht die einzigen, die über das Internet in Kontakt gekommen waren. Monika und Marina, die uns gegenüber saßen, hatten sich auch über Instagram kennengelernt.

Überhaupt unser Nähtisch – eine fröhliche Runde: Iris und Wiebke kannte ich noch vom letzten lüneburgnäht2017, dazu kamen jetzt noch Nadine, Birthe, Monika und Marina. Wir hatten viel Spaß zusammen und über allem wachte Karl persönlich. Der Ballsaal, in dem am letzten Wochenende die Maschinen ratterten, trug den Namen „Lagerfeld“ und ein Portrait des großen Meisters hing direkt neben der Tür.

Marina, Marion, Monika, Iris, Christiane, Birthe, Wiebke und über allen schwebt Karl (Foto von kar_lind)

Danke an Silke von der Tillabox und Dani von pruella für die Organisation. Ich bin sicher, im nächsten Jahr sind wir wieder mit dabei. Marion weiß ja jetzt, wo sie schlafen kann.

Wenn das alles kein Grund für einen Freutag ist.

Fotohinweis: Das Foto von Karl und den „Mädels“ hat kar_lind geschossen.

 

Anmerkung zu “Blind Date und #lüneburgnäht2018

  1. Fischstraße 11

    Liebe Christiane,
    vielen lieben Dank für diesen schönen Post. Mir ging es genau wie dir: ich war auch total gespannt auf dich.
    „Ich schlafe bei einer Frau, die ich übers Internet kenne“, sorgte bei uns zu Hause doch für großes Erstaunen!
    Mir hat es bei dir sehr gut gefallen und ich habe mich vom ersten Moment an wohl gefühlt. Danke für deine Gastfreundschaft!
    Liebe Grüße Marion

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